Das Wort Kinesiologie stammt aus dem Griechischen: „Kinesis“ (Bewegung) und „Logos“ (Lehre) und bedeutet die Lehre von der Bewegung und den Bewegungsabläufen im Körper.

Die Kinesiologie verbindet das Wissen und die Erkenntnisse aus der modernen westlichen Medizin (z.B. Atmung, Blutkreislauf, Muskeln, Motorik, Lymphsystem), der traditionellen chinesischen Medizin –TCM ( z.B. Meridiansystem, Akupunkturpunkte) und den modernen Wissenschaften ( z.B. Neurologie, Gehirnforschung).

Heute ist Kinesiologie als Name ein Sammelbegriff für alle Verfahren, in denen der „Muskeltest“ (Biofeedbacksystem des eigenen Körpers) angewendet wird.

Kinesiologie ist ein sanftes und wirkungsvolles Werkzeug, etwaige Blockaden, Stressauslöser oder Schwachstellen zu finden und mit geeigneten kinesiologischen Maßnahmen in Form einer Balance wieder auszugleichen. Damit ist Bewegung im körperlichen, geistigen, emotionalen und mentalen Bereich in Form von positiven Veränderungen gemeint.

  • Nach nationalen und internationalen Standards ausgebildet und anerkannt
  • Mitglied des Österreichischen Kinesiologieverbandes (Level 3)
  • Hyperton-X – ist eine kinesiologische Methode zur „Körper-Geist-Integration“. Der Name „Hyperton-X“ leitet sich von der Erkenntnis ihres Begründers, Frank Mahony, ab, dass hypertone, verspannte Muskulatur tiefgreifende Auswirkungen auf diese Integration hat. Das verspannte Gewebe behindert die simultane Verarbeitung ankommender Information, bedeutet Erhöhung des Stresspotenzials, Disharmonien im geistig-körperlichen Wohlbefinden und eine Blockierung körpereigener Fähigkeiten. Die Identifizierung von verspanntem Gewebe, die adäquate Entspannung desselben und damit die Auflösung dieser Störungen sind die Themen dieser Arbeit.
  • Muskuläre Überbeanspruchung, Stress, Fehlhaltungen und negative Gefühle sind die Hauptursachen für Verspannungen in Muskulatur und Gewebe. Diese Verspannungen behindern eine klare Signalverarbeitung im Gehirn und beeinträchtigen vielerlei: Bewegungen, Lernprozesse, Organfunktionen
  • Eine der wichtigsten Quellen dieser Störungen liegt oft in den Füßen: durch verspanntes Gewebe an den Füßen kann es zu Defiziten in der Lern- und Konzentrationsfähigkeit, in der körperlichen Leistungsfähigkeit, der Körperhaltung und der Bewegungskoordination kommen.
  • Brain-Gym ® Edu-Kinestetik (von educate – erziehen und Kinästhetik – Bewegungsempfinden) ist eine vom amerikanischen Pädagogen Paul Dennison entwickelte Methode und Seminarreihe mit dem Ziel, Menschen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung und in ihren Lernprozessen zu unterstützen und zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen.

Bei seiner Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Erwachsenen mit Lernproblemen entwickelte er eine Vielzahl von Übungen, die helfen, die Lernfähigkeit und damit die Lebensqualität zu verbessern. Stressbedingte Blockaden im Gehirn werden abgebaut, und die Zusammenarbeit von verschiedenen Gehirnfunktionen wird angeregt. Brain Gym® – Übungen werden überall dort eingesetzt, wo klares entspanntes Denken erwünscht ist, sei es Zuhause, in der Schule, im Büro, im Sport. Dr. Paul Dennison ist davon überzeugt, dass es keine Lernunfähigkeit gibt, sondern nur Lernblockaden.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Lernstörungen eine Folge von fehlender Zusammenarbeit der rechten und linken Gehirnhälften sind. Durch das Bewegen einzelner Körperteile werden einzelne Gehirnteile über die Nervenbahnen aktiviert. Durch mehr Aktivität im Gehirn können auch die einzelnen Teile des Gehirns besser miteinander kommunizieren. Durch die Ausübung dieser 26 Brain Gym Übungen kann z.B. beidäugiges Sehen, das Lesen in der Zeile, die Fein- und Grobmotorik gefördert werden und es aktiviert die Atmung um das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff, beim Lernen, zu versorgen. Es gibt eigentlich keine Situation, in der nicht mit Brain Gym gearbeitet werden kann.

Jeder Mensch hat eine dominante Gehirnhälfte – entweder ist die rechte Gehirnhälfte (Gestalthemisphäre) dominant oder die linke Gehirnhälfte (Logikhemisphäre). Allerdings hat auch jeder ein dominantes Auge, Ohr, Hand oder Fuß. Je nachdem welche Gehirnhälfte dominant ist, haben wir unterschiedliche Stärken und Schwächen. Und was noch dazu kommt – das dominante Auge, Ohr, Hand und Fuß, dass der dominanten Gehirnhälfte gegenüberliegen, funktionieren auch in Stresssituationen gut. Liegen das dominante Auge, Ohr, Hand oder Fuß allerdings der nicht dominanten Gehirnhälfte gegenüber, kann es in Stresssituation durchaus vorkommen, dass die Funktion dieser Sinnesorgane eingeschränkt sind.

Mit Hilfe der Lernprofilbestimmung kann man herausfinden, welche Gehirnhälfte bei einem dominant ist und welches Auge, Ohr, Hand und Fuß dazugeschalten ist. Auch in welcher Reihenfolge man die visuelle, auditive und kinästhetische Arbeitsweise zum Lernen braucht, ist entscheidend. Mit Hilfe des erstellten Lernprofils kann man dann beim Lernen „seinen Kopf“ am optimiertesten einsetzen.

  • Touch for Health © ist eine kinesiologische Arbeitsmethode, die vom Arzt und Chiropraktiker John F. Thie entwickelt, die Kinesiologie weltweit einem breiten Publikum – Therapeutinnen wie Laien – zugänglich macht. Es beinhaltet Bewegungs- und Ernährungslehren, die Arbeit mit Reflexpunkten am Körper und Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin.Die Arbeit setzt sich zum Ziel, Ungleichgewichte im Energiesystem des Menschen auszugleichen. Das Arbeitsmedium ist dabei die Muskulatur – speziell die Muskeln, die mit den Akupunkturmeridianen (das sind Energiebahnen an der Körperoberfläche) in direkter Verbindung stehen.Damit versteht sich diese Arbeit primär als Gesundheitsvorsorge, als Ausgleich von energetischen Dysbalancen.
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